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Im August 2018 wurde an ein tragisches Ereignis erinnert: An die gewaltsame Niederschla-gung des „Prager Frühlings“ in der Tschechoslowakei durch die einmarschierenden Truppen des Warschauer Pakts 1968. 

Ein szenisches, visuelles Gedicht an den charismatischen und menschlichen Alexander Dubček, den großen Slowaken und Europäer. 

Im Zentrum des Projektes „DUBČEK SPRING“ steht Alexander Dubček. Die Inszenierung ist keine wissenschaftliche oder journalistische Aufbereitung der tragischen Ereignisse um den 21. August 1968. Der Charakter dieser Inszenierung ist mit einem großen Aquarellbild ver-gleichbar, einer Collage, aus den verschiedensten Bildern und Szenen zusammenfügt. Milan Sládek versteht dieses Projekt als poetische Apotheose und Huldigung an den Menschen Alexander Dubček. Die Inszenierung ist eine Collage aus unterschiedliche Bühnen- und Video-techniken, die in ihrer Wechselwirkung das historische Phänomen des „Prager Frühlings“ ausdrücken und bildlich formulieren. Einige Szenen sind solistisch und/oder als Gruppen-pantomime dargestellt, aber auch sogenannte „Schwarzen-Theater-Technik“ ergänzt die Farbigkeit des szenisches Gedichtes. In einer Kooperation Milan Sládeks Pantomimentheater GmbH und der Staatsoper in Banska Bystrica (Slowakische Republik) fand die Uraufführung des Projekts „DUBČEK SPRING“ am 8. Juni 2018 statt.

Die Deutschland-Premiere findet am 16. Januar 2019 in der Volksbühne am Rudolfplatz, Köln statt.